Unser Konzept

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Deutscher Retriever Club e. V.
Bezirksgruppe Kamen
Mitglied im VDH und JGHV, angeschlossen an die FCI

In den letzten Jahren haben wir unser Ausbildungskonzept nach und nach "umgebaut".

Im Gegensatz zu anderen Gruppen verzichten wir inzwischen größtenteils auf ein starres Kurssystem. Viele unserer Aktiven haben sich während der Welpen- und Junghundeausbildung so zusammen gefunden, dass sie auch weiterhin gemeinsam lernen und üben wollten, obwohl sich ihre Hunde unterschiedlich schnell entwickelten.

Eine strenge Einteilung in Leistungsgruppen, die zudem von bestandenen Prüfungen abhängig ist, erwies sich zunehmend als wenig praktikabel. Verschiedene Modelle wurden diskutiert und erprobt. Es überraschte nicht, dass in gemischten Gruppen gegenseitige Unterstützung und Toleranz die unterschiedlichen Fähigkeiten der Hunde ausglich. Ohne störendes Konkurrenzdenken entspannte sich die Atmosphäre und jeder konnte nach seinem Vermögen arbeiten und Fortschritte machen. Wer nun meint, dass bei uns ein gemütliches „Kaffetrinkentraining“ durchgeführt wird, der irrt sich. Etliche Teams nahmen erfolgreich an Prüfungen und Workingtests teil. Und viele sind inzwischen so motiviert, dass sie sich unter der Woche privat zu weiteren Übungen verabreden.

Unsere Ausbilder haben sich entsprechend darauf eingelassen, in ihren Dummygruppen parallel auf verschiedenen Leistungsniveaus zu trainieren. Sie stellen die Aufgaben differenziert und können so individueller auf den einzelnen Hund eingehen.

Diese Erfahrungen führten dazu, dass wir inzwischen nur noch den Welpenkurs mit 10 Wochen festlegen und auf eine zeitliche Begrenzung der folgenden "Kurse" im Grunde verzichten.

Bereits bei den Kleinsten wird - neben der Vermittlung der Gehorsamsbasics – mit der Förderung der retrieverspezifischen Anlagen begonnen. Für die folgenden Gruppen haben wir natürlich eine inhaltliche Vorgabe für die einzelnen Bereiche (Junghunde-, Begleithunde- und Dummyhundeausbildung) abgestimmt und stellen ansonsten den Ausbildern ihre persönlichen methodischen Entscheidungen frei.

Insgesamt bleiben die Gruppen durchlässig, neue Teams könnten nach Absprache quer einsteigen.